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INTERMODELLBAU: Buntes Treiben im Wasser wird die Besucher wieder begeistern

INTERMODELLBAU • 28. März 2025

Weitere Highlights auch für Modellbahner bekannt: „Märklineum“ kommt nach Dortmund

Jedes Jahr ist es einer der besonderen Anziehungspunkte auf der INTERMODELLBAU. Allein die Größe ist imposant: Rund 500 Quadratmeter groß ist das Wasserbecken in Halle 3. Bis auf ca. 40 cm Höhe wird es mit Wasser gefüllt. Mit rund 180.000 Litern, um genau zu sein. Aufbau und Befüllung können bis zu drei Tage dauern. So groß das Becken ist, so klein sind teils die Schiffe, die darauf in See stechen. Denn die Schiffsmodellbauer zeigen vom 10. bis 13. April wieder die unzähligen Facetten ihrer Werke. Von der Fähre bis zum Arbeitsschiff, vom Segler bis zum Forschungsschiff. U-Boote, Plattformen, Docks – der maritimen Fantasie sind im Modellbau keine Grenzen gesetzt. Besucher dürfen sich also schon jetzt auf jede Menge Abwechslung freuen.



Dortmund, 27.03.2025 – Aussteller, Vereine und Verbände aus ganz Deutschland und Ländern wie Schottland, Belgien und den Niederlanden werden in Dortmund vertreten sein. Und bringen viele ganz besondere Highlights mit - das kann Dieter Matysik, langjähriger Präsident des Weltverbandes der Schiffsmodellbauer und des Deutschen Dachverbands „nauticus e.V.” sowie Mitglied im SMC Oberhausen, wenige Wochen vor der INTERMODELLBAU bereits verraten. „Von der Titanic im Maßstab 1:1250, die auf meine Handfläche passt, bis hin zum sieben Meter langen Marineschiff ist alles dabei“, verspricht er. „Weder bei der Größe noch thematisch sind hier Grenzen gesetzt. Jeder bringt seine ganz eigene Vorliebe und Leidenschaft mit.“


Modelle so groß, dass sie „an Land“ bleiben müssen


So reist der Verein „Mini Marine Internationaal“ aus den Niederlanden mit einem großen Repertoire an Marineschiffen an. Der Verein setzt sich hauptsächlich aus ehemaligen Marine-Angehörigen zusammen, die ihre Leidenschaft und ihr Fachwissen aus diesem Bereich in ihre Arbeiten einfließen lassen. Besonders spektakulär ist ihr Modell der „Admiral Graf Spee“: Es misst rund sieben Meter und ist daher nur „an Land“ zu bestaunen. Ebenfalls herausstechen wird eine römische Galeere von Gunter Müller aus Brühl. Auch sie hat mit mehr als fünf Metern beeindruckende Maße.


Die Vorführungen im Wasserbecken sind geprägt von Abwechslung: Haben die Besucher gerade noch ein U-Boot unter Wasser vorbeigleiten sehen, zeigen die nächsten Modellbau-Enthusiasten ausschließlich Schiffe, die der Binnenschifffahrt zuzuordnen sind – Passagierschiffe zum Beispiel oder entsprechende Frachter. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wiederum lässt einen Seenotkreuzer fahren, während die Schüler der Berufsfachschule Technik des Berufskollegs Neandertal aus Mettmann eine Titanic im Maßstab 1:100 oder auch eine Hanseatic zu Wasser lassen. Die Schule ist bereits seit mehreren Jahren auf der INTERMODELLBAU vertreten.


Weitere Facetten bringen zum Beispiel die Modelldampfmaschinen des Dampfstammtischs Essen mit ins Spiel oder auch der Verein „European Offshore Scale Modells“ aus den Niederlanden: 2023 taufte der Verein die imposante, zwei Meter hohe Offshore-Windkraft-Plattform „Victoria Mathias“ auf der INTERMODELLBAU, daher darf sie natürlich beim erneuten Besuch in Dortmund nicht fehlen. Der MBV Hofstade aus Belgien wiederum bringt ein besonderes Diorama mit: Sieben Meter lang ist es und zeigt die Kriegsereignisse vom 6. Juni 1944, dem Tag der alliierten Landung an der Küste der Normandie, mit mehreren schwimmenden Modellen. Gabriele Glücks vom SMC Oberhausen wiederum - eine feste Größe auf der Messe und dazu eine der wenigen Frauen im Schiffsmodellbau - bringt ihr Modell eines Rohrlegers im Maßstab 1:400 mit.


Auf Kinder wartet wieder das „Kapitänspatent“


Der SMC Oberhausen, Heimatverein von Dieter Matysik, wird zudem mit einer gewohnt großen Mannschaft und entsprechend auch einer großen Bandbreite an Modellen vertreten sein. Ebenso wie der SMC Gelsenkirchen, der die Moderation der Shows im Wasserbecken übernimmt. Informationen und spannende Geschichten zu den Modellen und Originalen machen die Showtime auf dem Wasser zu einem Zuschauermagneten. Besonders spannend für die kleinen INTERMODELLBAU-Besucher: die Zeitslots, in denen sie sich an kleinen ferngesteuerten Modellen versuchen dürfen, um das begehrte „Kapitänspatent“ zu erwerben. „Das ist aber nicht alles. Kinder dürfen sich zum Beispiel auch wieder auf viele Bastel- und Mitmachangebote freuen”, ergänzt Dieter Matysik.


Er selbst bringt übrigens natürlich wieder eine ganz besondere Sammlung mit in die Dortmunder Messehallen. Denn nicht umsonst nennen ihn viele den „Leuchtturmwärter“: Seine Leidenschaft gilt den Modellen, die er aus Karton fertigt und das in den unterschiedlichsten Maßstäben. Von 4,5 bis zu 50 Zentimeter Größe ist alles dabei in der Leuchtturm-Sammlung. Und auch ein weiteres Herzensprojekt hofft er pünktlich bis zur Messe fertigstellen zu können: „Seit geraumer Zeit arbeite ich einmal pro Woche mit Kindern aus der Grundschule meiner Enkelin an einem Modell der Titanic im Maßstab 1:200“, erklärt er. „Wenn alles glatt läuft, werden wir es auf der INTERMODELLBAU vorstellen. Das ist ein spektakuläres Projekt, das die Sozialkompetenz der Kinder und ihre feinmotorische Entwicklung fördert.”


Die INTERMODELLBAU vereint in den Dortmunder Messehallen alle Bereiche des Modellbaus und Modellsports – von Schiffen bis hin zu Flugzeugen, von Autos bis hin zu Drohnen, von Trucks bis hin zu Modelleisenbahnen. Wer sich also von den detailgetreuen Modellen zu Wasser hat beeindrucken lassen, der sollte auch den Blick über den Tellerrand wagen. Jede Menge zu bestaunen gibt es beispielsweise auch bei den Modellbahnern. Denn Vereine, Verbände und Enthusiasten aus diesem Bereich reisen auch in diesem Jahr wieder mit zahlreichen beeindruckenden Schauanlagen an, die sie dem Publikum präsentieren wollen. Zusagen sind hier zum Beispiel vom Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde (BDEF) sowie vom Verein „De Bimmlbahner“ eingetroffen.


Sogar Schüler sind mit dabei


Gleich mehrere Mitglieder des BDEF werden ihre abwechslungsreichen Anlagen zeigen. So wird die „Winterlandschaft mit Karneval-Umzug“ von der IG Modellbahn Essen zum Beispiel erstmals einem Publikum präsentiert. Zudem bringt die Interessengemeinschaft das Diorama H0f „Grubenbahn mit Stollen“ mit nach Dortmund sowie weitere Dioramen ohne Fahrbetrieb. Der Verein „Spur 0 Schweiz“ wiederum bringt die Anlage „Matzingen und Holzverlad“ mit. 8 Mal 3 Meter misst sie und zeigt die Schweizer Gemeinde Matzingen mit dem Bahnhofsgebäude und Umgebung. Mit dabei ist zudem der Modellbau-Nachwuchs: Denn die „Volldampf Voraus“-Modellbahn AG des Maria-Ward-Gymnasiums aus Günzburg wird ebenfalls ihre Schauanlage präsentieren. Sie misst beeindruckende 12 Mal 13 Meter und zeigt unter anderem die Bahnhöfe von Augsburg, Ulm und Günzburg. Die Anlage ist teils sogar für Besucher begehbar.


Das Modellbauteam „De Bimmelbahner“ aus Sachsen hat sich spezialisiert auf Spurweite H0e und bringt fünf befreundete Vereine mit Anlagen mit nach Dortmund. Sie heißen „Wysoka Gorzowska“, „Bahnhof Dorfchemnitz b. Sayda“, „Bahnhof Straßberg“, „Unteres Preßnitztal Streckewalde/Großrückerswalde“ sowie „Bahnhof Wiesenberg“. Die Anlage „Wiesenberg“ wird erstmals in Deutschland gezeigt. Die größte der Anlagen ist die „Wysoka Gorzowska“, die aus Polen kommt, mit 15 Mal 3 Metern. Auf der Anlage „Unteres Preßnitztal“ beispielsweise sind die Bahnhöfe Großrückerswalde und Streckewalde der ehemaligen 750 mm Schmalspurbahn im Preßnitztal in Sachsen original nachgebaut zu sehen – im Maßstab 1:87. Wie ehemals beim Vorbild verkehren hier ausschließlich Lokomotiven der Gattung IV K.


Historisch wird es hingegen am Stand der Firma Gebr. Märklin & Cie. GmbH: Denn Märklin bringt nicht nur spannende Neuheiten wie den AC/DC Rock n Roll Train mit, sondern auch Highlights aus der Firmengeschichte. Besucher erleben eine Zeitreise durch 165 Jahre Märklin-Historie: Denn in Teilen wird das „Märklineum“, das firmeneigene Museum in Göppingen, vom 10. bis 13. April nach Dortmund umziehen – und somit den Mythos Märklin und die faszinierende Entwicklung von einer kleinen Fabrik für Blechspielwaren für Mädchen zum weltweit bekannten Produzenten von hochwertigem Metallspielzeug nachvollziehbar machen. Ein Schmankerl für alle Fans.

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